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Poi-Spinning

In den letzten Wochen habe ich mehrmals eine Person in der Stadt gesehen, die mit irgendwelchen “Kugeln an Schnüren” elegant durch die Gegend gewirbelt hat. Das ganze hat mich so fasziniert, dass ich mal recherchiert habe, was das ist. Diese “Kugeln an Schnüren” nennen sich Poi und der Umgang damit ist ein Teilgebiet der Jonglage. (Falls du gerade absolut entsetzt bist: Mir war diese Sportart zuvor völlig unbekannt.) Beim belesen im Internet hab ich dann immer mehr Lust bekommen das mal selber auszuprobieren, so dass ich mir ein Paar “Socken-Poi” bestellt habe, da es hieß, dass die sich nicht so stark verknoten und daher zum Üben gut geeignet sind. Außerdem habe ich herausgefunden, dass es in Jena sogar einen Poi-Hochschulsport-Kurs gibt, zu dem ich mich natürlich gleich heute Morgen angemeldet habe. (Ultimate Frisbee, zu dem ich eigentlich schon länger wollte, liegt nun schon das dritte mal auf einem ungünstigen Termin.) Praktischerweise gibt es im Internet auch Lern-Videos, so dass ich sogar schon die erste Figur (Weave) kann. Allerdings kann ich auch schon das erste negative Resümee ziehen. Die schwarz-weißen Poi, die ich mir bestellt habe, waren keine besonders gute Entscheidung. Zum einen färbt das Schwarz ab und zum anderen hab ich heute noch den Hinweis bekommen, dass man keine hellen nehmen sollte, weil die ganz schnell schmuddelig werden. (Mal sehen, wie lange es dauert, bis sie einheitlich grau sind. *lach*) Zum Glück werden im Kurs zu Beginn welche selber hergestellt. Hoffentlich reichen meine äußerst geringen Nähfertigkeiten aus, um was brauchbares zu fabrizieren.



Kommentare

  1. [...] Wie berichtet, habe ich mich zu Beginn dieses Sommer-Semesters zu einem Poi-Kurs beim Hochschulsport angemeldet um diese faszinierende Sportart mal auszuprobieren. Jetzt, ein Semester, zahlreiche Übungsstunden, Eigentreffer und gelernte Figuren später ist es an der Zeit ein kleines Resümee zu ziehen: Es macht mir riesen Spaß, auch wenn der ein oder andere Treffer immer noch Schmerzhaft sein kann; die gekauften Socken-Poi habe ich inzwischen durch selbst gebaute Wurf-Poi (hoffe, die Klassifikation ist korrekt, zumindest sind sie Wurf-Figuren-tauglich) ersetzt; in den Semesterferien und hoffentlich auch danach geht es natürlich weiter. Zu Semesterabschluss haben wir uns im Park getroffen um grillen und vor Allem ein erstes mal brennende Poi auszuprobieren: die sogenannte Feuertaufe. Ich durfte mir netter Weise Feuer-Poi ausleihen (Danke nochmal), da ich NOCH keine eigenen besitze. Das dürfte aber nur noch eine Frage der Zeit sein. Es macht nämlich mit Feuer nochmal deutlich mehr Spaß, als Poi-Spielen selber schon. Und natürlich durfte auch die Kamera nicht fehlen. Ein paar Fotos von mir beim Feuer-Poi-Spielen. [...]

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