Neben Carpe Noctem und Viesemattente gab es auf dem Mittelaltermarkt natürlich noch zahlreiche Handwerks-Stände. Eine Steinmetzin durfte ich etwas länger bei der Arbeit beobachten und fotografieren. Trotz schwierigem Licht wenigstens ein paar brauchbare Bilder entstanden. Notiz an mich: Handwerker bei Tageslicht fotografieren.
Eine ziemlich coole Fotoidee, die mit etwas Geduld für jeden zu realisieren sein sollte, habe ich vor kurzem über Facebook geteilt bekommen. Die Fotografin Irina Werning hat ihrem Projekt den Namen Back to the future gegeben. Das trifft es ziemlich gut, denn es werden (meist Kinder-)Bilder viele Jahre später so genau wie möglich nachgestellt. Angefangen bei der Kleidung und dem Hintergrund über Requisiten bis hin zur Körperhaltung und dem Gesichtsausdruck. Das steht auf jeden Fall auf der Liste von Fotoideen, die ich auch mal umsetzen möchte.
Wie etwas scheint, ist nur eine Frage des Blickwinkels.



Zwischen all dem altmodischen Neon-Blinken fehlt einem Rummel jegliche Wärme und Gemütlichkeit.



Ich hatte gestern das Vergnügen die Band Carpe Noctem, die ich schon seit längerem live erleben wollte, zuerst zufällig in der Fußgängerzone und dann auf einem kleinen Konzert auf der Mittelalter-Markt-Bühne, zu dem sie spontan eingeladen wurden, zu hören. Da ich mich eigentlich gerade auf dem Heimweg von einer Fototour über den Rummel befand (Bilder folgen noch), war auch die Fotoausrüstung dabei und so konnte ich sogar einige Bilder machen, bis irgendwann alle Speicherkarten voll waren, denn ich befand mich wie gesagt gerade schon auf dem Heimweg von einer Fototour. Am Ende gab es außerdem noch eine kurze aber schöne Session von Carpe Noctem und Fisimatente Viesemattente (Danke für den Hinweis), so glaube ich mich zumindest zu erinnern, dass die Spielmannsgruppe (“Band” wäre etwas unpassend), hieß, die schon davor zur Bespaßung des Mittelaltermarktes spielte. Übrigens habe ich gerade erfahren, dass Carpe Noctem heute Abend, 18 Uhr gleich nocheinmal auf dem Mittelaltermarkt spielen wird.