2010
04.02

Regelmäßig, wenn ich meine E-Mails lese, kann ich einfach nur den Kopf schütteln. Denn was manche so alles mit E-Mails tun, ist einfach nicht mehr feierlich. Es geht hier nicht um Kettenmails oder ähnliches und auf die korrekte Anrede und Form möchte ich auch nicht eingehen. Mir geht es viel mehr um so grundlegende Dinge, wie Betreff, Empfänger und Anhang.

Betreff

Der Zweck des Betreffs ist auf Wikipedia folgendermaßen beschrieben:

Der Betreff sollte kurz und aussagekräftig sein, idealerweise eine Kurzfassung des Inhaltes der Nachricht beziehungsweise der Thematik sein. Eine kurze, prägnante Betreffzeile ermöglicht dem Empfänger die schnelle thematische Zuordnung und Bearbeitung der Nachricht. Anhand eines sinnvollen und eindeutigen Betreffs kann die Nachricht geordnet werden und Sachverhalte lassen sich besser nachverfolgen.

Eigentlich einleuchtend und einfach aber dennoch eine schwierige Hürde. Ein besonderes Augenmerk möchte ich auf das Wort “prägnant” legen. Nicht selten kommen mir Betreffzeilen unter, die zwar kurz sind und auch grob beschreiben, worum es geht, aber deshalb noch lange nicht prägnant sind. Der Grund dafür ist einfach: Schreibt man häufig E-Mails zu einem Themengebiet und gibt als Betreff lediglich dieses an, füllen sich die Postfächer ganz schnell mit Mails, die alle den gleichen Betreff haben und durch die Masse nimmt der Informationsgehalt des Betreffs stark ab. Deshalb wären ein wenig mehr Details in der Betreffzeile äußerst nützlich. Idealer weise in Kombination mit dem Themengebiet. Dann wird sowohl die grobe als auch die detaillierte Zuordnung wesentlich einfacher. Ein (fiktives) Beispiel:

Sommerfest, Re: Sommerfest, Nochmal zum Sommerfest, Re:Sommerfest, Neues zum Sommerfest, …

Sommerfest: Ort, Sommerfest: Grill, Sommerfest: Deko, Sommerfest: Musik, Re: Sommerfest: Grill

Auch sehr Hilfreich ist es bei einem längeren E-Mail-Wechsel mit einer Person hin und wieder mal einen neuen Betreff zu formulieren und “Re: Fwd: Re: AW: RE: Thema 1” durch ein einfaches “Thema 3” zu ersetzen.

Empfänger

Der nächste Punkt ist der Empfänger. Es mag ja Situationen geben, in denen es wichtig ist zu wissen, wer eine E-Mail noch so alles bekommen hat. Dies ist aber mit Sicherheit nicht gegeben, wenn ich eine Mail an mein ganzes Adressbuch schicke. Ab einer gewissen Anzahl von Empfängern sollte man einfach von der wunderbaren Blindkopie-Funktion Gebrauch machen. Datenschutz beginnt schon bei den E-Mailadressen von Freunden.

Anhänge

Und zuletzt das Thema Anhänge: Natürlich gibt es gerechtfertigte Ausnahmen, aber im Allgemeinen sollte man sich auf verbreitete Formate beschränken. Möchte man Textdokumente oder Präsentationen verschicken sollte man ausschließlich PDF verwenden. Auch wenn odt (seit 2006) und docx (seit 2008) ISO-Norm sind kann man leider nicht davon ausgehen, dass sie auf jedem Rechner korrekt dargestellt werden können. Gleiches gilt für doc, das zwar das bekannteste dieser Formate sein dürfte, jedoch nicht einmal eine ISO-Norm ist. Noch weniger geht es, parallel zwei verschiedene Formate zu verschicken. Das verdoppelt nur sinnlos die Größe der E-Mail. Zusätzlich stellt sich die Frage, ob es überhaupt nötig ist, einen Anhang zu versenden. Enthält das Dokument lediglich minimal formatierten Text kann man den genauso gut direkt in die E-Mail schreiben.

2010
04.01

Endlich wird es mal laut ausgesprochen: “Bürger gegen Bildungsförderalismus” (ZDFmediathek):

Rund 60% der Bundesbürger wollen ein Schulsystem, in dem die Bundesregierung die Verantwortung für die Bildungspolitik trägt.

Das sich so viele ebenfalls darüber Gedanken machen hat mich etwas positiv Überrascht, nicht jedoch, dass die meisten zu diesem Ergebnis kommen. Ich mache mir zwar keine all zu großen Hoffnungen, dass so eine Reform schnell kommen wird, dagegen werden sich einige Landesregierungen viel zu sehr sträuben, aber es ist ein Anfang.

2010
03.23

Hast du auch schon mal das Problem gehabt, dass du ein OpenOffice- oder ein Office2007-Dokument nicht öffnen konntest, weil gerade keine passende Software verfügbar war? Dann hab ich hier einen kleinen Trick, mit dem du in Zukunft zumindest an z.B. die Bilddateien in einer BilderShow noch herankommt, ohne erst neue Software beschaffen zu müssen. Man kann die Dokumente einfach mit einer Zip-Software öffnen. Also einfach die Dateiendung von odt/ods/odp/docx/xlsx/pptx auf zip ändern und öffnen. In einem der Unterordner findet man dann alle enthaltenen Bilder. So kann man im Ernstfall beispielsweise zumindest noch die Bilder in einer einfachen Windows-Diashow betrachten und man muss nicht vollständig darauf verzichten.
Derartige Tricks funktioniert übrigens auch bei vielen anderen Programmen und Dateitypen. So kann man bei manchen Games die Zwischensequenzen durch ändern der Endung auch im Player betrachten oder für sich persönlich die ICQ-Smilie-Pakete modifizieren. (Z.B. das nervige ^^-Kürzel raus werfen.)

2010
03.22

Poi-Spinning

In den letzten Wochen habe ich mehrmals eine Person in der Stadt gesehen, die mit irgendwelchen “Kugeln an Schnüren” elegant durch die Gegend gewirbelt hat. Das ganze hat mich so fasziniert, dass ich mal recherchiert habe, was das ist. Diese “Kugeln an Schnüren” nennen sich Poi und der Umgang damit ist ein Teilgebiet der Jonglage. (Falls du gerade absolut entsetzt bist: Mir war diese Sportart zuvor völlig unbekannt.) Beim belesen im Internet hab ich dann immer mehr Lust bekommen das mal selber auszuprobieren, so dass ich mir ein Paar “Socken-Poi” bestellt habe, da es hieß, dass die sich nicht so stark verknoten und daher zum Üben gut geeignet sind. Außerdem habe ich herausgefunden, dass es in Jena sogar einen Poi-Hochschulsport-Kurs gibt, zu dem ich mich natürlich gleich heute Morgen angemeldet habe. (Ultimate Frisbee, zu dem ich eigentlich schon länger wollte, liegt nun schon das dritte mal auf einem ungünstigen Termin.) Praktischerweise gibt es im Internet auch Lern-Videos, so dass ich sogar schon die erste Figur (Weave) kann. Allerdings kann ich auch schon das erste negative Resümee ziehen. Die schwarz-weißen Poi, die ich mir bestellt habe, waren keine besonders gute Entscheidung. Zum einen färbt das Schwarz ab und zum anderen hab ich heute noch den Hinweis bekommen, dass man keine hellen nehmen sollte, weil die ganz schnell schmuddelig werden. (Mal sehen, wie lange es dauert, bis sie einheitlich grau sind. *lach*) Zum Glück werden im Kurs zu Beginn welche selber hergestellt. Hoffentlich reichen meine äußerst geringen Nähfertigkeiten aus, um was brauchbares zu fabrizieren.

2010
03.13

Mir ist gerade eingefallen, dass ich ja noch von einem wunderschönen virtuellen Stadtrundgang durch das winterliche Jena berichten wollte, auf den ich beim surfen gestoßen bin. Unbedingt anschauen, ist sehr sehenswert. Und den Vollbildmodus nicht vergessen!