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	<title>JanMartin.de&#187; Datenschutz</title>
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	<description>Informatiker sind auch (nur) Menschen …</description>
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		<title>Heise.de veröffentlicht jQuery Plug-In socialshareprivacy</title>
		<link>http://janmartin.de/2011/09/06/heise-de-veroffentlicht-jquery-plug-in-socialshareprivacy/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 20:38:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Martin Keil</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute hat heise.de das jQuery Plug-In socialshareprivacy mit Dokumentation veröffentlicht. Doch schon auf den ersten Blick die Ernüchterung: Das Plug-In kann derzeit innerhalb einer HTML-Seite nur einmal verwendet werden. Das würde heißen, dass es nur auf den Einzelartikel-Seiten nutzbar ist. Für ein Blog eher unpraktisch. Das bedeutet für mich, dass ich wohl doch erst mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute hat heise.de das <a href="http://www.heise.de/extras/socialshareprivacy/" title="jQuery Plug-In socialshareprivacy – Dokumentation">jQuery Plug-In socialshareprivacy mit Dokumentation</a> veröffentlicht. Doch schon auf den ersten Blick die Ernüchterung:<br />
<blockquote cite="http://www.heise.de/extras/socialshareprivacy/#pre">Das Plug-In kann derzeit innerhalb einer HTML-Seite nur einmal verwendet werden.</p></blockquote>
<p> Das würde heißen, dass es nur auf den Einzelartikel-Seiten nutzbar ist. Für ein Blog eher unpraktisch. Das bedeutet für mich, dass ich wohl doch erst mal meinen eigenen Ansatz weiter verfolgen werde und für IE-Kompatibilität sorge, indem ich (leider zu Lasten der Performance) die Base64-Iframes durch gewöhnliche Iframes ersetze.</p>
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		<title>Simple 2-Click-Buttons</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 00:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Martin Keil</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier eine erste Version einer eigenen Implementierung der 2-Click-Buttons: simple2clickbuttons-v0.1 Update: Neuere Version von Simple 2-Click-Buttons (WordPress-Plugin) In Aktion sind die Buttons am Ende des Artikels zu finden. Statt mit JavaScript funktioniert das ganze mit Iframes. Da die Buttons ohnehin in ein Iframe eingefügt werden, erschien mir das einfacher/sinnvoller. Die vorgeschalteten Seiten für Facebook und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier eine erste Version einer eigenen Implementierung der <a href="http://heise.de/-1333879">2-Click-Buttons</a>:</p>
<p><del datetime="2011-09-06T23:41:40+00:00"><a href='http://janmartin.de/wp-content/uploads/simple2clickbuttons-v0.1.zip'>simple2clickbuttons-v0.1</a></del><br />
<ins datetime="2011-09-06T23:41:40+00:00">Update: Neuere Version von <a href="http://janmartin.de/simple-2-click-button-wordpress-plugin/" title="Simple 2-Click-Buttons (WordPress-Plugin)">Simple 2-Click-Buttons (WordPress-Plugin)</a></ins><br />
In Aktion sind die Buttons am Ende des Artikels zu finden.</p>
<p>Statt mit JavaScript funktioniert das ganze mit Iframes. Da die Buttons ohnehin in ein Iframe eingefügt werden, erschien mir das einfacher/sinnvoller. Die vorgeschalteten Seiten für Facebook und Twitter werden jeweils per Base64 übergeben, benötigen also keinen extra Aufruf. Bei Google+ funktioniert das leider nicht, vermutlich weil dass Button-Script irgendwann die URL ausliest und nicht mit einer Base64-Zeichenkette rechnet. Daher wird hier eine extra php-Seite geladen, an die die Ziel-URL übergeben wird.</p>
<p>Gegenüber der noch heise.de-Variante fehlt noch die Möglichkeit die Buttons dauerhaft zu aktivieren.</p>
<p>Kritisches Feedback zur technischen Umsetzung ist ausdrücklich erwünscht. Das Aussehen bitte ich vorerst noch zu entschuldigen, da  hab ich erst einmal nur auf CSS zurückgegriffen habe.</p>
<p><del datetime="2011-09-06T23:41:40+00:00"><ins datetime="2011-09-06T07:33:44+00:00">Update: Habe gerade Festgestellt, dass der Internet Explorer auch in der aktuellsten Version kein einbetten von Iframes per <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Data_URI_scheme">Data-URI</a> unterstützt. Das heißt also Wechseln auf die heise.de-Variante, sobald sie offiziell draußen ist.</ins></del><br />
<ins datetime="2011-09-06T23:41:40+00:00">Update: Das IE-Problem ist mit der Version 0.2 behoben.</ins></p>
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		<title>2-Klick-Buttons: Elegante Datenschutz-Lösung für Like-Buttons</title>
		<link>http://janmartin.de/2011/09/01/2-klick-buttons-elegante-datenschutz-losung-fur-like-buttons/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 21:28:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Martin Keil</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Facebook-Like-Buttons sind dank des ULD derzeit zurecht stark im Gerede. Es geht darum, dass bei jedem Aufruf einer Seite mit Like-Button Daten an Facebook fließen, die derzeit bei Facebook eingeloggten Usern direkt zugeordnet werden können. Da Facebook seinen Sitz in Amerika hat werden diese Daten nach Amerika übertragen, was ohne Zustimmung rechtswidrig ist. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://heise.de/-1332226" title="Streit um Facebooks &quot;Like&quot;-Button zieht Kreise">Facebook-Like-Buttons sind dank des <abbr title="Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein">ULD</abbr> derzeit zurecht stark im Gerede</a>. Es geht darum, dass bei jedem Aufruf einer Seite mit Like-Button Daten an Facebook fließen, die derzeit bei Facebook eingeloggten Usern direkt zugeordnet werden können. Da Facebook seinen Sitz in Amerika hat werden diese Daten nach Amerika übertragen, was ohne Zustimmung rechtswidrig ist. Das <abbr title="Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein">ULD</abbr> möchte deshalb sowohl Facebook als auch Seitenbetreiber in die Verantwortung nehmen.</p>
<p>Ich für meinen Teil habe aufgrund der Datenschutzproblematik gerade das erst vor zwei Tagen installierte WordPress-Plugin <a href="http://mailchimp.com/social-plugin-for-wordpress/">Social</a> wieder deaktiviert. Etwas unwohl war mir schon immer dabei, genauso wie beim Like-Button, denn ich deshalb nie eingebunden habe. (Der Facebook-Button über den Artikeln funktioniert mit einem Link auf eine zwischengelagerte Seite, die eine Facebook-Schnittstelle nutzt, so dass nichts von externen Seiten geladen werden muss.)</p>
<p>Die gleiche Problemstellung gibt es denke ich beim Google+ Button. Diesen hatte ich direkt eingebunden, da Google einerseits (noch) keine Schnittstellen anbietet und andererseits das Manipulieren der Buttons verbietet. Es besteht also derzeit keine dritte Alternative. Unwohl war mir allerdings auch dabei, deshalb habe ich ihn jetzt wieder entfernt. Damit ist janmartin.de wieder frei von externen Elementen.</p>
<p>Eine sehr elegante und eigentlich auch ziemlich simple Lösung gibt es jetzt auf heise.de. Sie wird von den Autoren <a href="http://heise.de/-1333879" title="2 Klicks für mehr Datenschutz">2-Klick-Buttons</a> genannt. Um die Social-Buttons scharf zu schalten muss erst ein zusätzlicher Klick getätigt werden, so dass nur auf expliziten Wunsch hin Daten an Facebook, Google und Twitter fließen. Dieser Klick stellt die rechtliche Zustimmung zur Datenübertragung ins Ausland dar. Damit ist der Seitenbetreiber fein aus allem raus.</p>
<p>Der Code für diese Lösung kann übrigens per Mail erfragt werden. Wünschenswert wäre ja ein WordPress-Plugin dafür. Ein Freund (ich hab ihn nicht gefragt, deshalb kein Name) hat schon eine Mail-Anfrage losgeschickt. Vielleicht wird ja in den nächsten Tagen was daraus.</p>
<p>Eine kleine Randbemerkung zu den 2-Klick-Buttons noch. Die Lösung, die man sich bei heise.de überlegt hat ist sehr gut. Einen Hacken hat die Sache nur. Wenn man Werbung von externen URLs einbindet wird die ganze Sache schon wieder witzlos, insbesondere wenn es sich um googlesyndication.com (gehört zu Google) handelt.</p>
<p><ins datetime="2011-09-02T13:26:51+02:00">Update: Facebook scheint es überhaupt nicht zu gefallen, dass jemand die Arbeit macht, die eigentlich sie selber erledigen müssten: <a href="http://heise.de/-1335658" title="Facebook beschwert sich über datenschutzfreundlichen 2-Klick-Button">Facebook beschwert bei sich heise.de über den datenschutzfreundlichen 2-Klick-Button</a>. Angeblich würde dadurch die Funktion des Like-Buttons nachgeahmt. Blödsinn. Es wird ja der original Button eingebunden. Man könnte höchstens kritisieren, dass ein Bild des ausgegrauten Buttens angezeigt wird, aber der ließe sich ja entfernen.</ins></p>
<p><ins datetime="2011-09-02T16:29:32+02:00">Meine Vermutung bestätigt sich: <q cite="http://heise.de/-1335658">In einem Tweet schrieb [Tina Kulow von Facebook Deutschland]: &#8220;Um es klar zu stellen: 2-klick-Button ist nicht ideal &#8211; aber kein Problem. Nur ein Like-Button der grafisch so tut als ob er einer ist, ist nicht ok. Das ist alles.&#8221;</q> Ich komme gerade nicht umhin mir ein dickes <a href="http://de.wiktionary.org/wiki/schmollen">Schmollen</a> dazu vorzustellen.</ins></p>
<p><ins datetime="2011-09-06T14:36:15+02:00">Update: Unter <a href="http://janmartin.de/simple-2-click-button-wordpress-plugin/" title="Simple 2-Click-Buttons (WordPress-Plugin)">Simple 2-Click-Buttons</a> gibt es eine erste eigene Implementierung des ganzen.</ins></p>
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		<title>Bericht: Tag der Informatik 2011</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 19:29:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Martin Keil</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tag der Informatik 2011 Hier ein kleiner Bericht vom Tag der Informatik 2011 der Uni Jena. Den Anfang machte Christian Kahlo von der AGETO Service GmbH mit einem Vortrag über den neuen Personalausweis. Für mich, der sich noch nicht näher mit dem Thema befasst hatte, war der Vortrag recht Informativ was die möglichen Funktionen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<figure class="alignright" width="212">
<a href="http://janmartin.de/2011/02/12/bericht-tag-der-informatik-2011/poster_tdi_a3_2011_web-2/"><img src="http://janmartin.de/wp-content/uploads/Poster_TdI_A3_2011_web-2-212x300.jpg" alt="Plakat" title="Tag der Informatik 2011" width="212" height="300" class="size-medium wp-image-1395" /></a></p>
<figcaption>Tag der Informatik 2011</figcaption>
</figure>
<p>Hier ein kleiner Bericht vom <a href="http://www.uni-jena.de/informatiktag2011">Tag der Informatik 2011 der Uni Jena</a>.</p>
<p>Den Anfang machte <a href="http://www.ageto.de/mitarbeiter/team/christian-kahlo/">Christian Kahlo von der AGETO Service GmbH</a> mit einem Vortrag über den <a href="http://www.ausweis-portal.de/">neuen Personalausweis</a>. Für mich, der sich noch nicht näher mit dem Thema befasst hatte, war der Vortrag recht Informativ was die möglichen Funktionen und gespeicherten Inhalte anging. Natürlich war der Vortrag durch den Anspruch der Allgemeinverständlichkeit und die Nähe des Referenten zum Produkt relativ unkritisch. Resümee des Vortrags: Der neue Personalausweis bietet viele Möglichkeiten, es wird aber keiner gezwungen sie zu benutzen und das es bisher noch wenig Einsatzmöglichkeiten gibt wird sich in den nächsten 10 Jahren sicher noch ändern.</p>
<p>Weiter ging es mit einem Vortrag von <a href="http://www.kubieziel.de/">Jens Kubieziel</a> zum <a href="http://www.torproject.org/">Tor-Projekt</a>. Kurz eingebettet in den historischen Kontext der Netzanonymität gab es eine Einführung in die Funktionsweise und die ersten Schritte mit der Tor-Software. Auch wenn Herr Kubieziel uns einen erfolgreichen Seitenzugriff am Ende schuldig blieb, dürften jetzt wieder ein paar Schüler mehr wissen, wie sie die Zugriffsbeschränkungen in ihren Schulnetzwerken umgehen können. Denn der Vortrag, und das habe ich mir von Nicht-Informatikern bestätigen lassen, war sehr gut Allgemeinverständlich.</p>
<p>Zuletzt referierte <a href="http://www.xing.com/profile/Andreas_Wolf6">Dr. Andreas Wolf</a> von der <a href="http://www.bundesdruckerei.de/">Bundesdruckerei GmbH Berlin</a> und der <a href="http://www.uni-jena.de/">Uni Jena</a> zu dem Thema &#8220;Hat Biometrie etwas mit Sicherheit zu tun?&#8221;. Dabei zeigte er anhand vieler Beispiele auf, dass Biometrie etwas mit Sicherheit zu tun haben kann, aber nicht muss. Der Trend geht von Sicherheitsprodukten über zu biometrischen Komfort-Produkten. In Anbetracht der kurzen Zeit ist er auch sehr gut auf die Problematik des Datenschutzes und die Angst vieler Menschen vor der totalen Überwachung durch Biometrie-Erfassung eingegangen. Die Quintessenz hierzu war, dass es inzwischen möglich ist Datenschutz von Anfang an in das Konzept eines System einzubetten und letztlich der Markt dafür Sorge tragen wird, dass die Industrie diesen auch tut. Denn, so sein Fazit: Datenschutz fördert die Akzeptanz.</p>
<p>Nach einer (leckeren) Pause startete dann leicht verspätet eine (Podiums-)Diskussion zu dem Thema: <em>Anonymität oder Authentizität? Vom Sich-Verbergen und vom Nicht-Abstreiten-Können bei der Nutzung von Informations- und Kommunikationssystemen</em>. Wie zu erwarten war verschob sich das Thema recht schnell auf die Themen Internetsperren, Datenschutz und Medienkompetenz mit besonderem Blick auf die Risiken des Internets für Jugendliche und auf SchülerVZ. Angenehmerweise blieb die Diskussion im Allgemeinen auf einer sehr Sachlichen ebene, was vermutlich aber auch daran lag, dass durch die Beschränkung auf Datenschutz- und IT-Experten nicht das volle Meinungs- und (Nicht-)Wissenspektrum vertreten war. Lediglich bei dem Thema Internet-Pornographie hätte man sich von der Moderatorin etwas mehr Professionalität und Fingerspitzengefühl beim formulieren der Fragen wünschen können, so das (versehentliche) suggestive Unterstellungen ausgeblieben wären. Der allgemeine Tenor der Diskussion besagte, dass sich die Medienpolitik weg von restriktiven zu Kompetenz bildenden Ansätzen entwickeln muss. Dabei muss man allerdings im Hinterkopf behalten, dass kein Politiker anwesend war, der den schwarzen Peter in eine andere Richtung hätte abschieben können. Für mich selber habe ich das Stichwort Identitätsmanagement mitgenommen, mit dem ich mich ein wenig bewusster auseinander setzen will.</p>
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		<title>Daten aus dem Müll</title>
		<link>http://janmartin.de/2011/02/02/daten-aus-dem-mull/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 21:19:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Martin Keil</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen der IT-Sicherheit-Vorlesung bin ich auf eine interessante Sendung über ein kaum beachtetes Datenloch in jedem Haushalt hingewiesen worden: Daten aus dem Müll &#8211; Im Altpapier lagern viele private Informationen. Sollte man sich mal ansehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der IT-Sicherheit-Vorlesung bin ich auf eine interessante Sendung über ein kaum beachtetes Datenloch in jedem Haushalt hingewiesen worden: <a href="http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/151372/index.html">Daten aus dem Müll &#8211; Im Altpapier lagern viele private Informationen</a>. Sollte man sich mal ansehen.</p>
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		<title>Privater Datenschutz</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 22:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Martin Keil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Man hört ja in letzter Zeit viel über Datenschutz bei Unternehmen und leider auch häufig über dessen Abwesenheit. Es gibt aber noch einen zweiten Aspekt des Datenschutzes, der meiner Meinung viel zu kurz kommt: Den eigenen Umgang mit den Daten anderer. Auch wenn es für Privatpersonen weniger gesetzlichen Regelungen gibt, als für Unternehmen, so sollte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man hört ja in letzter Zeit viel über Datenschutz bei Unternehmen und leider auch häufig über dessen Abwesenheit. Es gibt aber noch einen zweiten Aspekt des Datenschutzes, der meiner Meinung viel zu kurz kommt: Den eigenen Umgang mit den Daten anderer. Auch wenn es für Privatpersonen weniger gesetzlichen Regelungen gibt, als für Unternehmen, so sollte sich dennoch jeder einmal Gedanken darüber machen, wie er mit den Daten Anderer, insbesondere seiner Freunde, umgeht. Ich sehe vor allem die folgenden Bereiche, in denen oft zu leichtfertig mit Daten umgegangen wird:</p>
<p>Der erste Punkt sind Fotos. Viele Schnappschüsse landen in Sozialen Netzen oder anderen Onlinealben. Natürlich wird man seine Freunde nicht mit einem Rechtsstreit zu den Rechten am eigenen Bild überziehen oder in den Netzwerken wegen <strong>ungefragte</strong>m Upload (AGB-Verstoß) anschwärzen. Aber umgekehrt sollte auch jeder ein Bewusstsein dafür haben, dass nicht jedem die <strong>Veröffentlichung jedes Fotos</strong> recht ist. Das Beste ist und bleibt <em>vor</em> dem Upload zu Fragen.</p>
<p>Der nächste Punkt sind <strong>handfeste Daten anderer</strong> wie die E-Mail-Adresse oder sogar Telefonnummer und Adresse. Alles Daten, mit denen zum einen Firmen Geld verdienen können, sei es über Werbung oder Anhäufung der Daten zur &#8220;Dienstoptimierung&#8221;, wie z.B. <strong>bei Facebook</strong>, wo auch über nicht registrierte Nutzer Daten gesammelt werden. Ach wenn es ganz praktisch ist die E-Mail-Adresse lediglich <strong>in ein Formular einzugeben</strong> oder dem jeweiligen Anbieter sogar das gesamte E-Mail-Konto zugänglich zu machen, weniger Daten verstreut es die Personen selber Anzuschreiben oder ganz altmodisch, mündlich zu Fragen. Vielleicht möchte sie ja Kontrolle über ihre Daten behalten?<br />
Zum Anderen gibt es Fälle, in denen <strong>Personen die Kontaktdaten von Freunden erfragen</strong>, denen die Freunde diese vielleicht explizit nicht geben wollten. Zugegeben, es ist schwierig Nein zu sagen, wenn die Person mit einer plausiblen Begründung kommt, weshalb sie möglichst schnell die Daten braucht, aber ganz ausschließen sollte man diese Möglichkeit nicht.<br />
Auch aufpassen sollte man beim <strong><a href="http://janmartin.de/2010/04/02/internet-don%E2%80%99ts-e-mail-fehler/">versenden von E-Mails an viele Personen</a></strong>. Leider wird viel zu selten daran gedacht Blindkopien zu verwenden. Ich habe nicht nur einmal von mir nur flüchtig bekannten Personen Mails erhalten, die ihr gesamtes Adressbuch offenbaren. Vielleicht sollte ich das nächste mal alle enthaltenen Adressen anschreiben, ob es dem Eigentümer recht ist, dass Person XY ihre E-Mailadresse gedankenlos in das Internet posaunt? Man könnte nur hoffen, dass nicht auch die Adresse vom Chef dabei ist. Der aktuelle Rekord liegt übrigens bei 246 enthaltenen E-Mailadresse.</p>
<p>Ein letzter Punkt, bei dem ich auch immer wieder Bauchschmerzen bekomme sind <strong>Blogeinträge</strong>, in denen der Autor nicht nur Freimütig <strong>über</strong> sein eigenes Leben, sondern auch das aller <strong>andere</strong>n beteiligten <strong>Personen</strong> freimütig plaudert. Da frag ich mich dann immer, ob die betreffenden Personen wissen, dass sie namentlich Erwähnt werden.</p>
<p>Aber außer Appellieren und hin und wieder mal seinen Namen bei Google eingeben kann man selber leider wenig machen, um sich vor sorglosem Umgang Anderer mit eigenen Daten zu schützen.</p>
<p>Bitte schreib, wenn dir noch weitere solcher kritischen Punkte einfallen, die ich bisher übersehen habe. Und dran denken: <strong>Datenschutz beginnt schon bei den E-Mail-Adressen von Freunden.</strong></p>
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		<title>Internet-Don’ts: E-Mail-Fehler</title>
		<link>http://janmartin.de/2010/04/02/internet-don%e2%80%99ts-e-mail-fehler/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 13:21:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Martin Keil</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzleben]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[OpenOffice]]></category>

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		<description><![CDATA[Regelmäßig, wenn ich meine E-Mails lese, kann ich einfach nur den Kopf schütteln. Denn was manche so alles mit E-Mails tun, ist einfach nicht mehr feierlich. Es geht hier nicht um Kettenmails oder ähnliches und auf die korrekte Anrede und Form möchte ich auch nicht eingehen. Mir geht es viel mehr um so grundlegende Dinge, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Regelmäßig, wenn ich meine E-Mails lese, kann ich einfach nur den Kopf schütteln. Denn was manche so alles mit E-Mails tun, ist einfach nicht mehr feierlich. Es geht hier nicht um <a href="http://janmartin.de/2009/10/14/kettenmails/">Kettenmails</a> oder ähnliches und auf die korrekte Anrede und Form möchte ich auch nicht eingehen. Mir geht es viel mehr um so grundlegende Dinge, wie Betreff, Empfänger und Anhang.</p>
<h3>Betreff</h3>
<p>Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Betreff">Zweck des Betreffs</a> ist auf Wikipedia folgendermaßen beschrieben:</p>
<blockquote><p>Der Betreff sollte kurz und aussagekräftig sein, idealerweise eine Kurzfassung des Inhaltes der Nachricht beziehungsweise der Thematik sein. Eine kurze, prägnante Betreffzeile ermöglicht dem Empfänger die schnelle thematische Zuordnung und Bearbeitung der Nachricht. Anhand eines sinnvollen und eindeutigen Betreffs kann die Nachricht geordnet werden und Sachverhalte lassen sich besser nachverfolgen.</p></blockquote>
<p>Eigentlich einleuchtend und einfach aber dennoch eine schwierige Hürde. Ein besonderes Augenmerk möchte ich auf das Wort &#8220;<em>prägnant</em>&#8221; legen. Nicht selten kommen mir Betreffzeilen unter, die zwar kurz sind und auch grob beschreiben, worum es geht, aber deshalb noch lange nicht prägnant sind. Der Grund dafür ist einfach: Schreibt man häufig E-Mails zu einem Themengebiet und gibt als Betreff lediglich dieses an, füllen sich die Postfächer ganz schnell mit Mails, die alle den gleichen Betreff haben und durch die Masse nimmt der Informationsgehalt des Betreffs stark ab. Deshalb wären ein wenig mehr Details in der Betreffzeile äußerst nützlich. Idealer weise in Kombination mit dem Themengebiet. Dann wird sowohl die grobe als auch die detaillierte Zuordnung wesentlich einfacher. Ein (fiktives) Beispiel:</p>
<blockquote><p>Sommerfest, Re: Sommerfest, Nochmal zum Sommerfest, Re:Sommerfest, Neues zum Sommerfest, …</p></blockquote>
<blockquote><p>Sommerfest: Ort, Sommerfest: Grill, Sommerfest: Deko, Sommerfest: Musik, Re: Sommerfest: Grill</p></blockquote>
<p>Auch sehr Hilfreich ist es bei einem längeren E-Mail-Wechsel mit einer Person hin und wieder mal einen neuen Betreff zu formulieren und &#8220;<em>Re: Fwd: Re: AW: RE: Thema 1</em>&#8221; durch ein einfaches &#8220;<em>Thema 3</em>&#8221; zu ersetzen.</p>
<h3>Empfänger</h3>
<p>Der nächste Punkt ist der Empfänger. Es mag ja Situationen geben, in denen es wichtig ist zu wissen, wer eine E-Mail noch so alles bekommen hat. Dies ist aber mit Sicherheit nicht gegeben, wenn ich eine Mail an mein ganzes Adressbuch schicke. Ab einer gewissen Anzahl von Empfängern sollte man einfach von der wunderbaren Blindkopie-Funktion Gebrauch machen. <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datenschutz">Datenschutz</a> beginnt schon bei den E-Mailadressen von Freunden.</strong></p>
<h3>Anhänge</h3>
<p>Und zuletzt das Thema Anhänge: Natürlich gibt es gerechtfertigte Ausnahmen, aber im Allgemeinen sollte man sich auf verbreitete Formate beschränken. Möchte man Textdokumente oder Präsentationen verschicken sollte man ausschließlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Portable_Document_Format">PDF</a> verwenden. Auch wenn <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/OpenDocument">odt</a> (seit 2006) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Office_Open_XML">docx</a> (seit 2008) ISO-Norm sind kann man leider nicht davon ausgehen, dass sie auf jedem Rechner korrekt dargestellt werden können. Gleiches gilt für doc, das zwar das bekannteste dieser Formate sein dürfte, jedoch nicht einmal eine ISO-Norm ist. Noch weniger geht es, parallel zwei verschiedene Formate zu verschicken. Das verdoppelt nur sinnlos die Größe der E-Mail. Zusätzlich stellt sich die Frage, ob es überhaupt nötig ist, einen Anhang zu versenden. Enthält das Dokument lediglich minimal formatierten Text kann man den genauso gut direkt in die E-Mail schreiben.</p>
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