Schlagwort: Musik

mu:v-Camp 2010

Weikersheim – Schlossgarten

Anfang des Monats war ich auf dem mu:v-Camp 2010, einem Camp für Musikbegeisterte zwischen 16 und 25 Jahren. Das ganze fand in dem sehr hübschen Ort Weikersheim statt, für den alleine es sich schon zu kommen gelohnt hätte. Natürlich konnte ich es nicht lassen ein paar Fotos zu machen, auch wenn zwischen dem vollen Programm nur wenig Zeit dafür war.

Los ging alles mit einem abendlichen Konzert des Jazzensembles das blech. Auch wenn es nicht so ganz meine Musikrichtung ist, fand ich die Kombination aus Können und verrückten Einlagen durchaus unterhaltsam.

MundArt

Am nächsten Morgen startete dann das Kursprogramm. Ich hab mich natürlich für den Chor-Kurs entschieden. (Da ich leider kein Instrument spiele, gab es auch nicht wirklich eine Alternative.) An drei Vormittagen haben wir in insgesamt 9 Stunden ein kleines Programm von 4 Liedern einstudiert. Geleitet hat diesen Kurs die a cappella Band MundArt.
Natürlich gab es am zweiten Abend MundArt auch im Konzert zu hören. Das war dann schon mehr nach meinem Geschmack.

Neben dem Chor leiteten die Jungs von MundArt auch noch diverse Workshops, die jeweils einen Nachmittag liefen. Darunter alle, die ich besucht habe: Beatbox, Gesangstechnik und Beschallungstechnik. Alle drei waren sehr interessant und ich konnte einiges dazulernen.

Insgesamt war es eine super Zeit, es hat viel Spaß gemacht und man war natürlich ständig übermüdet. Meine anfängliche Befürchtung ohne ein Instrument nur halb so viel vom mu:v zu haben hat sich auch nicht bestätigt.

Freshlyground in der Kulturarena

Freshlyground

Freshlyground in der Kulturarena in Jena

Gestern Abend war ich auf dem Kulturarena-Konzert der südafrikanischen Band Freshlyground. Ich war gleich in zweifacher Hinsicht gespannt auf dieses Konzert. Zum einen natürlich wegen der Band, die ich vorher nur ein wenig von YouTube kannte und zum anderen weil es meine Kulturarena-Premiere war. Denn zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich, obwohl schon über 10 Jahre in Jena wohnhaft, noch nicht dort war. Aber so viel steht fest: Gestern wird nicht das letzte mal gewesen sein.

Freshlyground – I’d Like ist in Deutschland leider nicht mehr verfügbar.

Zur Band kann ich sagen, dass sie mich positiv überrascht hat. Ich hab es weitestgehend vermieden irgendwelche Erwartungen an das Konzert zu stellen und wollte mich einfach überraschen lassen. Es war ein schöner Mix aus Liedern, die alle ihren individuellen Charakter hatten. Von Eintönigkeit keine Spur. Viele aufgedrehte Lieder mit amüsanten Tanzeinlagen der gesamten Band, aber auch ruhigere Songs. Mein absoluter Favorit dabei ist “I’d Like”, den ich schon vorher von YouTube kannte und den sie zu meiner großen Freude noch in der Zugabe gespielt haben.

Verdi – Requiem

Generalprobe im Volkshaus

Generalprobe im Volkshaus

Diese Woche steht für mich ganz unter dem Zeichen von Verdis Requiem: Seit Samstag immer wieder Proben und Donnerstag der erste Auftritt, Samstag dann noch einmal Probe und Auftritt. Bisher über 11 Stunden nur alleine für’s Singen, dazu dann noch Hin- und Rückfahrten nach Weimar und chronischer Schlafmangel. Man kann es insgesamt als ziemlich anstrengend bezeichnen. Aber es macht, insbesondere bei so einem genialen Stück, auch richtig Spaß. Das ist zwar nicht der passendste Ausdruck, um über ein Requiem, also eine Totenmesse, zu sprechen, aber er beschreibt es dennoch am besten: Bei der ersten Probe mit Orchester hab ich direkt den ersten Einsatz verpasst, so überwältigt war ich von dem durchdringenden, traurigen Sound der Celli. Leider gibt es kein YouTube-Video, das das annähernd wiedergeben könnte. Trotzdem mal ein kleiner Eindruck. Es ist nicht der eben angesprochene Anfang mit den Celli, nur damit sich niemand wundert, sondern ein Ausschnitt aus der Mitte des Werks. Ich hab mir Mühe gegeben die akustisch beste Version rauszusuchen, aber das Video ist leider relativ leise, also vorher ordentlich die Boxen aufdrehen. Es gibt auch ein vollständiges Konzert bei YouTube. Ja, ich geb’s zu, die Solostellen sind mir auch manchmal zu lang. Leider sind die Videos nicht mehr erreichbar. Am besten du suchst einfach selber auf YouTube nach Verdi – Messa da Requiem.

Nachtrag: Die zweite Aufführung ist inzwischen auch gut über die Bühne gegangen. Und bei der letzten Probe hab ich schnell nochmal ein Bild gemacht. (Beim Konzert geht das ja leider nicht.) Der lokale TV-Sender aus Weimar SalveTV hat außerdem auf seiner Website auch ein Video zum Konzert am Mittwoch hochgeladen.

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